Biokinematik - die Therapie

Biokinematik - die Therapie

Die Entwicklung der Medizin aus dem Blickwinkel der Kinematik des menschlichen Körpers öffnet neue Therapiewege und gibt neue Erklärungen für altbekannte Krankheiten und Beschwerden.

Der wichtigste und für Sie als Patient interessanteste Teil davon betrifft die Tatsache, dass Sie als Patient in die Lage versetzt werden, sich selbst zu helfen, dass Sie Operationen vermeiden können, dass Sie selbst Ihren Körper in den eigenen Griff bekommen können. So werden Sie unabhängig von Medikamenten und so verlieren Sie die Angst vor der Zukunft, vor dem scheinbar unausweichlichen Schicksal, früher oder später doch einmal an der Bandscheibe oder am Gelenk operiert werden zu müssen.

 

Entwicklung

Diese Medizin entstand etwa 1983 und wurde seither kontinuierlich weiterentwickelt. Bisher wurden über 20.000 Patienten danach behandelt.

 

Das Prinzip der Biokinematik

Neu an dieser Medizin ist die Konzentration auf die Funktionen der Organe und nicht auf die Organe selbst. Ob Organe krank oder gesund sind, ist für uns Therapeuten mehr von nebensächlicher Bedeutung. Wir wollen die geregelte Zusammenarbeit der Organe reorganisieren, denn es sind nicht die Organe, welche Beschwerden verursachen, sondern die Funktionen der Organe untereinander, was zu Beschwerden führt.

Dies erfordert ein dynamisches, die Zusammenhänge berücksichtigendes Denken, ein Loslösen von der starren organfixierten Medizinmethodik, welche heute die moderne Medizin beherrscht und welche zu deren Zerfledderung und Niedergang geführt hat, wovon wir alle Opfer sind.

An erster Stelle stehen hier die Schmerzen beliebiger Art. Es geht damit los, dass Schmerzen mit Krankheiten gleichgesetzt werden, was grundsätzlich falsch ist. Auf der Basis dieser falschen Voraussetzung werden damit weitere falsche Konsequenzen gezogen, wie Operationen usw.. Die Beschwerden steigen, die Kosten auch und die Funktionen des Körpers, das heißt die Qualität Ihres Körpers, Ihre Lebensqualität, wird schlechter.

 

Schmerzlogik

Schmerzen sind ohne Ausnahme auf Regulationsstörungen des Bewegungsapparates zurückzuführen. Ausdrücke? wie Nervenschmerzen oder Gelenkschmerzen sind interpretative Irreführungen. Sie sollten sich nicht von solchen Ausdrücken irreführen lassen. Das Problem kann und muss mit nüchterner Logik angegangen werden.

 

Schmerz hängt von Bewegung ab

In der Praxis heißt dies, dass stets die Funktion irgendwelcher Muskeln gestört ist. Muskeln sind jedoch von Ihnen selbst zu beherrschen und nicht von Medikamenten oder Operationen.

Wenn Schmerzen bestehen, heißt dies, dass Sie irgendwo die Kontrolle verloren haben. Die Rückgewinnung der Kontrolle über Ihren Körper können und sollen Sie erlernen.

 

Was Sie bei uns erwartet

Der erste Schritt der Behandlung ist stets die möglichst weitgehende Herstellung der Schmerzfreiheit. Dies ist jedoch nicht das Wichtigste. Sie selbst zum Therapieexperten für sich selbst zu machen, so dass Sie am Ende der Behandlung das gleiche können, wie wir auch, ist unser eigentliches Bemühen. Sie selbst sollen im Stande sein, Ihren Körper nach Bedarf so umzugestalten, wie Sie dies benötigen, so dass er Ihnen Freude statt Ärger bereitet.

Wie dies geht, was man dazu wissen muss und welche Techniken gekonnt werden müssen, das zeigen wir Ihnen.

 

 

Was behandelt werden kann

 

Zustand bei verschiedenen Schmerzen (betrifft auch Fibromyalgie)

Viele Menschen haben gleichzeitig verschiedene Schmerzen. Ob diese Schmerzen auf eine gemeinsame Ursache zurückzuführen sind oder getrennt behandelt werden müssen, entscheidet sich erst bei der Untersuchung.

Oft kommen Patienten z.B. wegen Kreuzschmerzen, haben jedoch im Nacken weitaus größere Probleme, als sie dies selbst angenommen hatten. Dann kann es sein, dass bei Ihnen der Therapieschwerpunkt ganz woanders sein Wird, als Sie dies beim Eintritt in die Behandlung erwartet hatten. Bitte berücksichtigen Sie dies.

Manchmal sind vielfältige Schmerzen auf eine einzige Ursache zurückzuführen, die dann womöglich ziemlich einfach zu therapieren ist. Dies gibt es oft nach Unfällen. In solch einem Fall haben Sie dann ein Glückslos gezogen.

Die sog. Fibromyalgie ist für uns einfach ein Zustand mit vielen verschiedenen Schınerzen. Diese werden der Reihe nach, nach denselben Kriterien wie alle anderen Schmerzen auch, abgearbeitet.

 

Spinalkanalstenose 

Die Spinalkanalstenose spielt in Bezug auf das Schmerzgeschehen keinerlei Rolle. Die “Spinalkanalstenose” eine Angstdiagnose. Am besten streichen Sie das Wort aus Ihrem Gedächtnis.

 

Spondylolisthesis (Wirbelgleiten)

Die Spondylolisthesis hat keinen speziellen Einfluss auf das Schmerzgeschehen. Sie hat auch sonst keine pathologische Relevanz. Sie können damit getrost alt werden.

 

 

Kribbeln und Gefühlsstörungen in Arm und Bein

Diese Störungen werden irrtümlich den Bandscheiben zugeordnet (“Die Bandscheibe drückt auf den Nerv”). Diese Auffassung ist glücklicherweise falsch. Sie brauchen sich also deswegen bestimmt nicht operieren lassen. Diese Störungen beruhen auf endgradig verspannten Muskeln. Muskeln können durch Sie selbst wieder freitrainiert werden (kein Krafttraining!). Wie man das macht, lernen Sie.

 

Lähmungen bei Bandscheibenvorfall (BSV)

Lähmungen im Fuß (Fußheberschwäche) beim BSV werden auf den Vorfall zurückgeführt. Diese Auffassung ist glücklicherweise falsch wie bei den Gefühlsstörungen. Sie brauchen sich also deswegen bestimmt nicht operieren lassen. Diese Störungen beruhen auf endgradig verspannten Muskeln (Darmbeimnuskel, med. M. iliacus). Muskeln können durch Sie selbst Wieder freitrainiert werden (kein Krafttraining!). Wie man das macht, lernen Sie.

 

Diskushernie der Halswirbelsäule

Die Diskushernie der Halswirbelsäule entsteht ebenso wie bei der Lendenwirbelsäule durch Versparmte Muskeln im Bereich der Bandscheibe. Abgesehen davon, dass weder Schmerzen noch Lähmungen von der Bandscheibe herrühren, ist die Bandscheibenverlagerung (Hernie) durch Freitrainieren der entsprechenden Muskulatur rückgängig zu machen.

 

Verspannungen und Schmerzen im Nacken

Die untere Halswirbelsäule ist mit der schwierigste Teil des Körpers. Hier treffen drei große und wichtige anatomische Strukturen zusammen: der Schultergürtel, der Brustkorb mit den ersten drei Rippen und die Wirbelsäule selbst. Diese Strukturen müssen getrennt therapiert werden. Dies kann, besonders wenn die Störungen sehr lange bestehen, schwierig und langwierig sein (Tage, Wochen und Monate). Dass es möglich ist, daran besteht jedoch keinerlei Zweifel.

 

Migräne

Die Migräne ist in den meisten Fällen recht einfach zu therapieren. Sie beruht auf einer gleichzeitigen und doppelten Fehlspannung zweier Muskeln. Der eine Muskel ist der große Längsmuskel des Halses (M. stemocleidomastoideus). Der andere Muskel ist ein sehr kurzer Muskel, welcher an der Vorderseite des Halses zwei Wirbelkörper miteinander verbindet (meist Halswirbelkörper 3 zu Halswirbelkörper 4). Wenn dieser Muskel Kontakt zur Halsschlagader hat und gleichzeitig überreizt ist, dann löst dies die Migräne aus.

 

Skoliose und Schmerz

Die Skoliose verursacht keine speziellen Schmerzen. Ein Skoliotiker ist nicht mehr und nicht weniger gesund, als ein gerade gewachsener Mensch. Dies deswegen, weil die Skoliose im Wachstum entsteht. Im Wachsen haben sich sämtliche Teile des Körpers aneinander angepasst.

Beim Skoliotiker ist die linke Seite anders gewachsen, als die rechte Seite. Da dies im Wachsen passiert ist, sind trotzdem alle Einzelteile des Körpers zueinander abgestimmt. Ein Skoliotiker wird erst dann krank, wenn er operiert wird, da dann diese Abstimmung zerstört wird.

Schmerzen beim Skoliotiker haben die gleiche Ursache wie beim Nicht-Skoliotiker und sind mit den gleichen Maßnahmen und den gleichen Erfolgsaussichten zu beheben.

 

Knieschmerz, Kniearthrose, Meniskus

Schmerzen im Kniegelenk haben ihre Ursache nicht im Gelenk, sondern in der Muskulatur, die das Gelenk bewegt. Meist ist dies die vordere Oberschenkelmuskulatur. Die Korrektur dieser Muskeln führt zu dauerhafter Schmerzfreiheit.

Der Meniskus macht niemals Schmerzen.

Auch die Arthrose macht keinen Schmerz.

Wenn die Arthrose zu weit fortgeschritten ist, oder wenn die Kniebänder gerissen sind, dann ist das Knie instabil geworden. Hier kann es sein, dass sich Fehlspannungen in der Führungsmuskulatur in relativ kurzer Zeit (Tage oder Wochen) immer wieder neu aufbauen.

Jeder Patient kann lernen, die betroffene Muskulatur selbst zu behandeln. Dies ist allemal besser

als ein künstliches Kniegelenk.

 

Hüftgelenksarthrose

Schmerzen im Hüftgelenk haben ihre Ursache nicht im Gelenk, sondern, wie beim Knie auch, in der Führungsmuskulatur des Gelenkes. Meist ist dies die Außenkante des Darmbeinmuskels. Zuerst kommen die Schmerzen. Wegen der Schmerzen wird das Gelenk nicht bewegt. Der Mangel an Bewegung verursacht die Arthrose. Nicht die Arthrose macht den Schmerz, sondern der Schmerz führt zur Arthrose!

Die Korrektur entsprechender Muskeln führt zur Schmerzfreiheit. Anschließend muss obligatorisch der Beweglichkeitsaufbau zustandekommen, damit die Arthrose sich wieder zurückbildet.

In fortgeschrittenen Fällen kann dies sehr mühselig sein. Die Mühe lohnt auf jeden Fall, denn dadurch wird das künstliche Gelenk vermieden.

 

Schmerzen und sonstige Beschwerden nach Unfällen, Schleudertrauma

Unfälle sind dadurch gekennzeichnet, dass der Köper einer übermäßigen Dehnbelastung ausgesetzt wird. Entlang der Linie, nach welcher die Dehnung stattgefunden hat, baut der Körper zur Abwehr eine Gegenspannung auf. Diese Gegenspannung wird vom Bindegewebe des Körpers installiert und bewahrt den Körper vor weiteren Verletzungen.

Nach dem Unfall bleibt diese Spannung beliebig lange bestehen. Sie ist mit dem Finger zu tasten. Sie verläuft vom Eintrittspunkt der Unfallkraft bis zu dem Punkt, wo die Unfallkraft wieder aus dem Körper ausgeleitet wurde (z.B. Fußsohle).

So nützlich diese Spannung während des Unfalles war, so hinderlich ist sie danach. Je nach Spannungsverlauf im Körper verursacht sie die unterschiedlichsten Beschwerden. Schmerz ist nur eine der möglichen Symptome. Die Beschwerden sind vordergründig oft derart unzusammenhängend, dass betroffene Patienten oft genug beim Psychiater landen.

 

Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Denkstörungen, Sehstörungen, Übelkeit

Diese Störungen können ebenso wie von den jeweiligen Sinnresorganen auch von Störungen der Halswirbelsäule herrühren.

Die Halswirbelsäule ist selbst eine Art Sinnesorgan. Sie registriert die Stellungen und Funktionen der Einzelglieder des Körpers zueinander, sowie die Stellung des Körpers im Raum (Propriozeptorenfunktion). Diese inneren Messergebnisse werden mit den Messergebnissen der Sinnesorgane für die äußere Umgebung (Auge, Ohr, Gleichgewichtsorgan) abgeglichen. Passen die Ergebnisse zusammen, ist alles in Ordnung. Kommt es zu widersprüchlichen Messergebnissen, dann kommt es zum Verarbeitungskonflikt. “Das Gehirn weiß nicht, wer recht hat: das Ohr oder die Halswirbelsäule”. Das Ergebnis ist z.B. Schwindel. '

Diese Situation tritt regelmäßig dann ein, wenn die linke Halsseite anders “verspannt” ist, als die rechte Seite. Dies wird besonders deutlich, wenn sich durch Lageänderungen der Halswirbelsäule die Symptome ändern.

 

Behandlung nach Bandscheiben-Operation

Der Therapieerfolg hängt stark von der angewandten Operationstechnik ab. Je mehr während der Operation an der Wirbelsäule zerstört wurde, desto schwieriger ist die Behandlung. Konkret heißt dies, dass es einige Wochen dauern kann, bis befriedigende Schmerzfreiheit eintritt. In Extremfällen dauert es Monate. Der Zeitraum nach der Operation spielt keine besondere Rolle.

 

Zustand nach Versteifungsoperation und Metalleinbau

Hier ist die Situation oft schwer einzuschätzen. Das Metall behindert die freie Beweglichkeit und damit den Übungsumfang. Nach Möglichkeit sollte das Metall entfernt werden. Die Situation ist von Einzelfall zu Einzelfall sehr unterschiedlich.

 

Walter Packi, Arzt

Praxis

Heilpraktikerin für Physiotherapie

Anke Richter
Niedere Hauptstraße 41

02708 Kottmar

OT Niedercunnersdorf

 

Kontakt

 

Telefon: 035875-240041

 

 

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© Heilpraktikerin für Physiotherapie Anke Richter - Biokinematik in Kottmar - Biokinematik nach Walter Packi, Arzt und Begründer der Biokinematik oder Biophoronomie.